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Hilfe zum SEPA-Verfahren

Hilfe zum SEPA-Verfahren

Hilfe zum SEPA-Verfahren
 
Wir haben unsere Systeme auf das SEPA-Verfahren umgestellt. Nachstehend geben wir Ihnen einige grundsätzliche Informationen zu dem neuen Verfahren:

 

Was ist IBAN und BIC? Es handelt sich um die europaweit einheitlichen Kontokennungen für SEPA-Zahlungen. Diese sind aus dem Auslandszahlungsverkehr bereits bekannt. IBAN (= International Bank Account Number) ist die internationale Kontonummer. BIC (= Business Identifier Code), auch SWIFT/BIC-Code, ist die international gültige Bankleitzahl.

 
Kann ich auch zukünftig meine Überweisung mit Kontonummer und Bankleitzahl beauftragen? Bei Privatkonten (Konten sogenannter „Verbraucher“) haben einige Banken und Sparkassen von der „Konvertierungslösung“ Gebrauch gemacht, dass diese Privatkunden eine verlängerte Übergangszeit haben. Diese Übergangszeit ist am 1. Februar 2016 abgelaufen. Falls Sie Ihre Zahlungen noch nicht auf SEPA umgestellt haben, sollten Sie die Einzelheiten mit Ihrer Bank oder Sparkasse besprechen.
 
Welche Länder gehören zu SEPA? Insgesamt 33 europäische Länder gehören zu SEPA. Neben den 28 EU-Staaten gehören auch die drei Länder des übrigen europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie die Schweiz und Monaco zu SEPA.
 
Wen betrifft SEPA? Jeder Kontoinhaber, ob Privatperson oder Unternehmen, ist von der Umstellung auf SEPA betroffen.
 
Welche Vorteile bringt SEPA für mich als Verbraucher? Die SEPA-Verfahren können sowohl für Inlandszahlungen, als auch für grenzüberschreitende Zahlungen in Euro genutzt werden. Sie können mit der SEPA-Überweisung auch europaweit Ihre fälligen Rechnungsbeträge vom Konto abbuchen lassen.
 
Wie sieht das SEPA-Datenformat aus? Für beleglose SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften gibt es ein neues Datenformat. Das SEPA-Datenformat wurde in der Deutschen Kreditwirtschaft abgestimmt. So ist sichergestellt, dass alle deutschen Kreditinstitute mit einem Format erreicht werden können.

Die IBAN setzt sich wie folgt zusammen:

  • Zuerst kommt ein 2-stelliger Ländercode, der aus Buchstaben besteht.
  • Danach folgt eine 2-stellige Prüfsumme mit Prüfziffern, die aus Ziffern besteht.
  • Abschließend kommt eine maximal 30-stellige Kontoidentifikation, die aus Ihrer bisherigen Bankleitzahl (BLZ) und Ihrer bisherigen Kontonummer besteht.

Wo finde ich IBAN und BIC? Sie finden Ihre IBAN und den BIC Ihres Kreditinstituts - übrigens bereits seit 2003 - auf Ihrem Kontoauszug. Wenn Sie einen Geldbetrag per SEPA-Überweisung auf ein anderes Zahlungskonto/Girokonto tätigen möchten, also beispielsweise eine Rechnung begleichen wollen, entnehmen Sie die erforderlichen Angaben zur Kontoverbindung (IBAN und BIC) bitte den Geschäftspapieren Ihres Vertragspartners (Rechnung oder Briefkopf).

Was passiert, wenn ich mich bei der IBAN verschreibe? Die IBAN wird durch eine zweistellig individuelle Prüfziffer abgesichert. Damit können Zahlendreher bei der IBAN erkannt werden.